Leider ist gerstern das Schleppen in Laufenselden schon frühzeitig abgesagt worden, obwohl es am Nachmittag Topbedingungen gab. Aber gut - der Regenradar hat am Morgen ziemliche Gewitter gezeigt und nach der Prognose hätten die uns auch treffen können. Dennoch sehr schade, dass die Flinte so frühzeitig ins Korn geworfen wurde.
Heute stand dafür Südwind an und ich bin seit längerer Zeit mal wieder nach Reichenbach. Erst wollte ich am späteren Nachmittag gehen, aber dann habe ich Prognosen mitbekommen, dass es gegen Abend sehr böig werden sollte. Von daher habe ich umgeschwenkt und bin um 13:00 Uhr mit noch 4 anderen Fliegern am Hang gewesen.
Die Bedingungen heute waren aber heftig. Knapp 35 Grad und thermische Ablösungen, die sich gewaschen hatten. So etwa 13:45 - 14:45 Uhr ging aber trotzdem was. Seltsamer Weise hat es trotz der thermischen Ablösungen und dem kräftigen Wind nicht getragen. Vielleicht auch, weil der Wind etwas viel Osteinschlag hatte. Von daher waren etwas Spielerei und ein paar kleine Flügchen drin, aber nicht mehr. Und da nach der fliegbaren Stunde der Wind und die Ablösungen wieder massiv zugenommen haben, haben wir gegen 15:00 Uhr eingepackt.
Samstag, 27. Juli 2013
Freitag, 19. Juli 2013
Ruppig
Musste heute an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden die Semesterabschlussprüfung bei meinen Studenten abnehmen und war da gegen 13:45 Uhr fertig. Von daher hat es sich angeboten an Laufenselden weiterzufahren, denn es sollte bei den Gleitschirmfreunden wieder geschleppt werden. Allerdings versprachen die Prognosen vom DWD bei strahlendem Sonnenschein und gut 30 Grad recht starken Wind. Direkt von zuhause hätte ich es heute vermutlich nicht probiert, denn so ganz optistisch sah das nicht aus.
In der Tat war der Wind vor Ort stark und es gingen teils kräftige thermische Ablösungen durch. Mehrere Flieger wurden am Start stehend oder beim reinen Handlen nach hinten oder zur Seite verweht. Und es gab gleich drei Auslandungen, weil die Flieger gegen den Wind nicht mehr zurück kamen.
Also insgesamt ruppige Verhältnisse. Ich selbst bin 3x raus und hatte einigermaßen handelbare Bedindungen. Wobei die Flüge bei allen Fliegern insgesamt nicht so lang waren, wie die starkwindigen und thermischen Verhältnisse eigentlich erwarten ließen. Der Wind hat die Thermik ziemlich zerrissen und deshalb war es in der Luft unruhig, ohne dass man sich lange halten oder gar viel Höhe machen konnte.
Nur am Schluss hatten zwei Flieger im letzten Durchgang mit ganz netten Flügen bei Abendthermik und recht ruhigen Verhältnissen Glück. Ich hatte schon zusammengelegt und mich letztendlich geärgert, dass ich nicht nochmal rausgegangen bin. Aber da das Quad nach diesen beiden Schlepps gestreikt hat, wäre eine andere Entscheidung sowieso nutzlos gewesen.
Insgesamt haben mir die Bedingungen heute nur begrenzt gefallen, aber schlecht war die Sache nicht und meine Jahresflugbilanz hat sich um 3 Flügen an der Winde erweitert.
In der Tat war der Wind vor Ort stark und es gingen teils kräftige thermische Ablösungen durch. Mehrere Flieger wurden am Start stehend oder beim reinen Handlen nach hinten oder zur Seite verweht. Und es gab gleich drei Auslandungen, weil die Flieger gegen den Wind nicht mehr zurück kamen.
Also insgesamt ruppige Verhältnisse. Ich selbst bin 3x raus und hatte einigermaßen handelbare Bedindungen. Wobei die Flüge bei allen Fliegern insgesamt nicht so lang waren, wie die starkwindigen und thermischen Verhältnisse eigentlich erwarten ließen. Der Wind hat die Thermik ziemlich zerrissen und deshalb war es in der Luft unruhig, ohne dass man sich lange halten oder gar viel Höhe machen konnte.
Nur am Schluss hatten zwei Flieger im letzten Durchgang mit ganz netten Flügen bei Abendthermik und recht ruhigen Verhältnissen Glück. Ich hatte schon zusammengelegt und mich letztendlich geärgert, dass ich nicht nochmal rausgegangen bin. Aber da das Quad nach diesen beiden Schlepps gestreikt hat, wäre eine andere Entscheidung sowieso nutzlos gewesen.
Insgesamt haben mir die Bedingungen heute nur begrenzt gefallen, aber schlecht war die Sache nicht und meine Jahresflugbilanz hat sich um 3 Flügen an der Winde erweitert.
Sonntag, 14. Juli 2013
Auf Strecke - mit Motorhilfe
Wenn ich schon nicht mit dem Gleitschirm auf Strecke gehe, dann doch immer wieder aus beruflichen Gründen mit Linienflugzeugen. Wobei ich die letzten 15 - 20 Male wohl immer nur ein Ziel hatte - Graz. Und immer von Frankfurt aus. Einmal gab es beim Rückflug einen kleinen Umweg über Wien mit dortiger Zwischenlandung, weil bei der Buchung was schiefgegangen ist. Aber dennoch - immer nur FFM-Graz und zurück.
Aber heute hat es mich nach Berlin verschlagen. Halte dort ein Seminar zu JavaScript und jQuery. Ganz ungewohnt, eine andere Strecke zu fliegen.
Die Startphase war ganz interessant. Erst hatten wir Verspätung, weil der Flieger vor uns einen Startabbruch hatte. Und dann sind wir voll über die Heimat gekurbelt und ich konnte zig Details erkennen. Erst den Main entlang und zwischen Bodenheim und Laubenheim über die Mainspitze und die Weisenauer Brücke eingedreht und dann an Hofheim und dem Lorsbachtal entlang über Eppstein. Konnte mein Elternhaus/Zweitwohnung, die Burg, den Sportplatz und unsere alte Wohnung in Vockenhausen deutlich sehen.
Aber heute hat es mich nach Berlin verschlagen. Halte dort ein Seminar zu JavaScript und jQuery. Ganz ungewohnt, eine andere Strecke zu fliegen.
Die Startphase war ganz interessant. Erst hatten wir Verspätung, weil der Flieger vor uns einen Startabbruch hatte. Und dann sind wir voll über die Heimat gekurbelt und ich konnte zig Details erkennen. Erst den Main entlang und zwischen Bodenheim und Laubenheim über die Mainspitze und die Weisenauer Brücke eingedreht und dann an Hofheim und dem Lorsbachtal entlang über Eppstein. Konnte mein Elternhaus/Zweitwohnung, die Burg, den Sportplatz und unsere alte Wohnung in Vockenhausen deutlich sehen.
Samstag, 13. Juli 2013
Viel Wind um nichts(?)
In den letzten 8 Tagen bin ich mit heute 4x zum Fliegen gekommen, was eine vollkommen ungewohnt erfolgreiche Ausbeute ist. Heute waren wir wieder am MFK. Gegen 14:45 Uhr sind wir angekommen. Zuerst war - wie erwartet - fast Nullwind. Aber der Wind hat kontinuierlich zugenommen und ist am Ende sogar richtig stark gewesen. Leider kam er etwas von West und vor allen Dingen war die Luft irgendwie "labberig". Von daher konnte man sich - trotz richtig kräfigem Wind - nicht so richtig halten. Ging zwar deutlich mehr als nur reine Abgleiter, aber auch kein dauerhaftes Soaren. Dennoch viel Zeit in der Luft verbracht, da ich permanent den Hang wieder rauf bin. Vielleicht 30 Versuche über den Nachmittag. Jetzt bin ich platt.
Freitag, 12. Juli 2013
Saisonpremiere in Laufenselden
Dieses Jahr haben wir recht früh Schlepptermine in meinem Gleitschirmverein in Laufenselden angsetzt. Und ich hatte mich - glaube ich - für alle außer einem angemeldet. Und alle sind ausgefallen - außer einem ;-(. Nämlich genau dem, an dem ich nicht konnte.
Heute war wieder ein Schlepptermin angesetzt, aber die Prognosen standen auf Querwind zur Bahn - Nordwest. Zumindest nach den meisten Vorhersagen. Das schien mir mehr wieder was für den MFK. Da war es Mittwoch ja recht gut gegangen, bis es gegen 15:30 Uhr zu stark wurde. Gestern war es wohl zu schwach, wie ich gehört habe, aber heute schienen die Prognosen irgendetwas dazwischen wahrscheinlich werden. Also im Grunde perfekt. Ich bin trotzdem erst nach Laufenselden, um nicht die wenigen Male, an denen wirklich geschleppt wird und ich Zeit habe, zu fehlen. Aber die spätere Weiterfahrt zum nicht sonderlich weit entfernten MFK am späteren Nachmittag war für mich eigentlich schon fix. Wollte mich nur am Flugplatz zeigen und selbst überzeugen, dass der Wind quer zu Bahn kommt.
Die Fahrt nach Laufenselden war schon eine Katastrophe - fast 30 Minuten grundlos auf der Schiersteiner Brücke im Stau gestanden und auch dann nur Schleicher und Traktoren auf der Bahn. Obwohl ich 13:15 Uhr los bin, war ich erst ca 14:45 Uhr da. Und bis dahin ist noch kein Schlepp gelaufen, denn der Wind kam wirlich quer.
Ich hab erstmal gewartet, aber da der Wind rundrum sehr, sehr schwach war, hab ich mich dann doch gegen MFK und für den Versuch von Schlepps entschieden. Und das war keine schlechte Wahl, denn obwohl der Wind fast die gesamte Zeit quer zur Bahn stand, war er wegen der geringen Stärke zu handeln. Ich hab über den Tag 3 Schlepps gemacht und wohl auch die besten zwei Flüge des Tages abgestaubt. Zwar keine weltbewegenden Flüge, aber ich konnte mich jeweils so etwa 6 Minuten halten und kam zusammen mit dem 3. Versuch auf über 15 Minuten Airtime. Dafür, dass ich eigentlich rein gar nichts erwartet habe, keine schlechte Ausbeute und endlich mal wieder in Laufenselden geflogen :-).
Heute war wieder ein Schlepptermin angesetzt, aber die Prognosen standen auf Querwind zur Bahn - Nordwest. Zumindest nach den meisten Vorhersagen. Das schien mir mehr wieder was für den MFK. Da war es Mittwoch ja recht gut gegangen, bis es gegen 15:30 Uhr zu stark wurde. Gestern war es wohl zu schwach, wie ich gehört habe, aber heute schienen die Prognosen irgendetwas dazwischen wahrscheinlich werden. Also im Grunde perfekt. Ich bin trotzdem erst nach Laufenselden, um nicht die wenigen Male, an denen wirklich geschleppt wird und ich Zeit habe, zu fehlen. Aber die spätere Weiterfahrt zum nicht sonderlich weit entfernten MFK am späteren Nachmittag war für mich eigentlich schon fix. Wollte mich nur am Flugplatz zeigen und selbst überzeugen, dass der Wind quer zu Bahn kommt.
Die Fahrt nach Laufenselden war schon eine Katastrophe - fast 30 Minuten grundlos auf der Schiersteiner Brücke im Stau gestanden und auch dann nur Schleicher und Traktoren auf der Bahn. Obwohl ich 13:15 Uhr los bin, war ich erst ca 14:45 Uhr da. Und bis dahin ist noch kein Schlepp gelaufen, denn der Wind kam wirlich quer.
Ich hab erstmal gewartet, aber da der Wind rundrum sehr, sehr schwach war, hab ich mich dann doch gegen MFK und für den Versuch von Schlepps entschieden. Und das war keine schlechte Wahl, denn obwohl der Wind fast die gesamte Zeit quer zur Bahn stand, war er wegen der geringen Stärke zu handeln. Ich hab über den Tag 3 Schlepps gemacht und wohl auch die besten zwei Flüge des Tages abgestaubt. Zwar keine weltbewegenden Flüge, aber ich konnte mich jeweils so etwa 6 Minuten halten und kam zusammen mit dem 3. Versuch auf über 15 Minuten Airtime. Dafür, dass ich eigentlich rein gar nichts erwartet habe, keine schlechte Ausbeute und endlich mal wieder in Laufenselden geflogen :-).
Mittwoch, 10. Juli 2013
W&W
Warm & Windig - das passt für den Flugtag heute am MFK.
Kurz nach 12:00 Uhr waren wir zu dritt am Hang. Da stand der Wind schon recht stramm an. Die ersten vorsichtigen Versuche habe gezeigt, dass die Thermik durch den starken Wind ziemlich verblasen wurde und es auch wenig böig war. Von daher sind wir auch bei recht kräftigem Wind raus, bei dem ich sonst eher am Boden bleibe. Bis etwa 15:30 Uhr gingen so ganz nette, aber auch nicht sonderlich lange Flüge bzw. Abgleiter.
Mein bester Flug war auch mein letzter, bei dem ich mich durchaus eine Weile halten konnte. Nur war das wohl auch einer der letzten Flüge an dem Tag überhaupt, denn der Wind wurde immer stärker. Ich bin gegen 19:00 Uhr weg und in der Zwischenzeit ist niemand mehr geflogen. Mittlerweile war es richtig voll am Hang geworden (vielleicht 15 Flieger), aber nur wir ersten 4 Flieger hatten das Glück, in die Luft zu kommen. Vielleicht hat der Wind über den Abend noch nachgelassen, aber das glaube ich eigentlich nach den Messwerten und Prognosen gestern nicht. Wobei es auch so schön am Hang war, denn es gab strahlenden Sonnenschein und richtig hochsommerliche Temperaturen. Also war auch das Liegen in der Wiese und Smalltalk unter Fliegerkollegen keine schlechte Freizeitbeschäftigung. Nur musste man gut Wasser dabei haben - ich hab 3 Liter am Hang und danach 1 Liter im Auto gebraucht, um den Durst einigermaßen abzufangen (den ganzen Tag über kamen vielleicht 6 Liter Flüssigkeit zusammen). Zumal die mittlere Wiese nicht gemäht war und es tierisch anstrengend war, durch die wieder nach oben zu kommen.
Kurz nach 12:00 Uhr waren wir zu dritt am Hang. Da stand der Wind schon recht stramm an. Die ersten vorsichtigen Versuche habe gezeigt, dass die Thermik durch den starken Wind ziemlich verblasen wurde und es auch wenig böig war. Von daher sind wir auch bei recht kräftigem Wind raus, bei dem ich sonst eher am Boden bleibe. Bis etwa 15:30 Uhr gingen so ganz nette, aber auch nicht sonderlich lange Flüge bzw. Abgleiter.
Mein bester Flug war auch mein letzter, bei dem ich mich durchaus eine Weile halten konnte. Nur war das wohl auch einer der letzten Flüge an dem Tag überhaupt, denn der Wind wurde immer stärker. Ich bin gegen 19:00 Uhr weg und in der Zwischenzeit ist niemand mehr geflogen. Mittlerweile war es richtig voll am Hang geworden (vielleicht 15 Flieger), aber nur wir ersten 4 Flieger hatten das Glück, in die Luft zu kommen. Vielleicht hat der Wind über den Abend noch nachgelassen, aber das glaube ich eigentlich nach den Messwerten und Prognosen gestern nicht. Wobei es auch so schön am Hang war, denn es gab strahlenden Sonnenschein und richtig hochsommerliche Temperaturen. Also war auch das Liegen in der Wiese und Smalltalk unter Fliegerkollegen keine schlechte Freizeitbeschäftigung. Nur musste man gut Wasser dabei haben - ich hab 3 Liter am Hang und danach 1 Liter im Auto gebraucht, um den Durst einigermaßen abzufangen (den ganzen Tag über kamen vielleicht 6 Liter Flüssigkeit zusammen). Zumal die mittlere Wiese nicht gemäht war und es tierisch anstrengend war, durch die wieder nach oben zu kommen.
Samstag, 6. Juli 2013
Mit dem Mopped zum Fliegen
Heute hatte ich wegen eines dummen Problems kein Auto zur Verfügung, wollte aber bei dem guten Wetter (über 25 Grad und 7 Sonnen am Himmel) auf jeden Fall mal in die Luft. Von daher blieb mir nur das Motorrad, für das ich glücklicher Weise seit vorgstern Abend wieder TÜV habe. Eigentlich will ich es verkaufen, da Moppedfahren und Fliegen zu oft in Konkurrenz stehen und das Mopped da fast immer den Kürzeren zieht. Von daher fahre ich so selten mit der Ducati, dass sie sich eigentlich nicht mehr lohnt.
Heute war ich aber froh, mit ihr überhaupt ein motorisiertes Fortbewegungsmittel zu haben. Und die Kombination mit einem Gleitschirm im Rucksatz auf dem Mopped geht auch einigermaßen. Obgleich die Fuhre bei Seitenwind und höheren Geschwindigkeiten ziemlich ins Trudeln kommt und das Gewicht des Rucksacks auf Dauer gewaltig drückt. Mit dem Gleitschirm auf dem Buckel ist das Motorradfahren richtig anstrengend. Aber egal - bin ans Ziel gekommen.
Wobei das Ziel heute erstmal offen war. Für mich blieben letztendlich bis kurz vor Abfahrt zwei Optionen. Einmal ein neues Schleppgelände in Rhein-Hessen erkunden. Das ist von mir nur gut 35 KM weg. Aber da ich noch nie da war und die Schleppstrecke wohl etwas versteckt im Feld ist, war mir das mit dem Mopped ohne Navi nicht ganz recht.
Ich habe also die zweite Option gezogen und bin mal wieder an den Hang nach Arnoldshain. Zwar seit meinem Umzug sogar etwas weiter von mir als die neue Schleppstrecke, aber die Anfahrt ist ne schöne Strecke für das Mopped (und teilweise meine frühere Hausstrecke, die ich damit auch mal wieder fahren konnte).
Zudem habe ich festgestellt, dass meine letzten Bilder von einem Flugtag in Arnoldshain Schnee zeigen. Und diesen Winter war ich nicht da. In der Tat war ich im Frühjar 2012 wohl das letzte Mal da am Hang und auch das war ein Argument, da mal wieder hinzufahren.
Der Hang hat heute wieder gezeigt, dass er nicht unbedingt für entspannntes Fliegen in laminarem Wind taugt. Landschaftlich finde ich ihn wirklich toll, aber er hat es immer noch in sich - trotz der großen Entbuschungs- und Rodungsmaßnahmen in der letzten Zeit.
Als ich kurz nach 13:00 Uhr ankam, waren erst 2 Flieger vor Ort. Erste Stellungnahmen waren - "kein Wind - viel zu schwach". Nun hatte ich unterwegs ganz schön mit Wind zu kämpfen gehabt und ich konnte es mir nicht vorstellen, dass an dem Hang heute nichts gehen sollte. Und in der Tat gab es phasenweise sogar recht kräftige Ablösungen. Groß halten konnte sich niemand, aber ich habe einige Runden vor den Bäumen auf der linken Seite hinbekommen und bin sogar einmal in die Höhe der Baumwipfel hochgekommen. Nur hat es gewaltig im Schirm gerauscht und die Seiten sind abwechselnd links und rechts kurz reingekommen. Halt typisch für den Hang - wenn der Wind zum halbwegs guten Fliegen ausreicht, wird der Hang bockig. Insgesamt war dynamisches und sehr aufmerksames Fliegen angesagt. Hat aber trotzdem heute Spass gemacht und ich war einige Minuten dem Boden entschwunden.
Heute war ich aber froh, mit ihr überhaupt ein motorisiertes Fortbewegungsmittel zu haben. Und die Kombination mit einem Gleitschirm im Rucksatz auf dem Mopped geht auch einigermaßen. Obgleich die Fuhre bei Seitenwind und höheren Geschwindigkeiten ziemlich ins Trudeln kommt und das Gewicht des Rucksacks auf Dauer gewaltig drückt. Mit dem Gleitschirm auf dem Buckel ist das Motorradfahren richtig anstrengend. Aber egal - bin ans Ziel gekommen.
Wobei das Ziel heute erstmal offen war. Für mich blieben letztendlich bis kurz vor Abfahrt zwei Optionen. Einmal ein neues Schleppgelände in Rhein-Hessen erkunden. Das ist von mir nur gut 35 KM weg. Aber da ich noch nie da war und die Schleppstrecke wohl etwas versteckt im Feld ist, war mir das mit dem Mopped ohne Navi nicht ganz recht.
Ich habe also die zweite Option gezogen und bin mal wieder an den Hang nach Arnoldshain. Zwar seit meinem Umzug sogar etwas weiter von mir als die neue Schleppstrecke, aber die Anfahrt ist ne schöne Strecke für das Mopped (und teilweise meine frühere Hausstrecke, die ich damit auch mal wieder fahren konnte).
Zudem habe ich festgestellt, dass meine letzten Bilder von einem Flugtag in Arnoldshain Schnee zeigen. Und diesen Winter war ich nicht da. In der Tat war ich im Frühjar 2012 wohl das letzte Mal da am Hang und auch das war ein Argument, da mal wieder hinzufahren.
Der Hang hat heute wieder gezeigt, dass er nicht unbedingt für entspannntes Fliegen in laminarem Wind taugt. Landschaftlich finde ich ihn wirklich toll, aber er hat es immer noch in sich - trotz der großen Entbuschungs- und Rodungsmaßnahmen in der letzten Zeit.
Als ich kurz nach 13:00 Uhr ankam, waren erst 2 Flieger vor Ort. Erste Stellungnahmen waren - "kein Wind - viel zu schwach". Nun hatte ich unterwegs ganz schön mit Wind zu kämpfen gehabt und ich konnte es mir nicht vorstellen, dass an dem Hang heute nichts gehen sollte. Und in der Tat gab es phasenweise sogar recht kräftige Ablösungen. Groß halten konnte sich niemand, aber ich habe einige Runden vor den Bäumen auf der linken Seite hinbekommen und bin sogar einmal in die Höhe der Baumwipfel hochgekommen. Nur hat es gewaltig im Schirm gerauscht und die Seiten sind abwechselnd links und rechts kurz reingekommen. Halt typisch für den Hang - wenn der Wind zum halbwegs guten Fliegen ausreicht, wird der Hang bockig. Insgesamt war dynamisches und sehr aufmerksames Fliegen angesagt. Hat aber trotzdem heute Spass gemacht und ich war einige Minuten dem Boden entschwunden.
Dienstag, 18. Juni 2013
Heiß, heißer Fliegerfeierabend
Nachdem der Winter dieses Jahr etwa im Mai langsam
aufgegeben hat, will wohl der Sommer im Moment andeuten, was er im Prinzip
drauf hat. Mit 37 Grad und Schwüle ist die Geschichte jetzt ins andere Extrem
umgeschlagen.
Und ich darf die ganze Woche in einem Computerraum ohne
Klimaanlage, aber mit Beamer zum zusätzlichen Heizen, Schulung halten. Da diese
Schulungen aber im Taunus laufen und mehrere Hänge plus Schleppmöglichkeiten in
der Nähe sind, habe ich den Schirm im Auto deponiert.
Da ab morgen eine hohe Unwettertendenz angekündigt ist, wurde das Schleppen in Neu-Anspach von Donnerstag auf den heutigen Dienstag vorverlegt. Der DWD hatte starke Thermik und leichten Wind vorausgesagt und die Kollegen waren wohl so ab 13:30 Uhr auf dem Flugplatz. Bei mir war aber wie gesagt leider Schulung angesagt. So kurz vor 17:00 Uhr hab ich mich nach Ende des Arbeitstags dennoch Richtung Flugplatz bewegt, denn der ist keine 10 Kilometer von dem Schulungsgebäude weg.
Als ich um 17:15 Uhr da war, konnte ich auch sofort starten. Bis etwa 19:15 Uhr hab ich drei recht nette Flüge hinbekommen mit über 20 Minuten Airtime. Mehr nicht, denn durch die extrem hohen Temperaturen (selbst um 19:00 Uhr war es noch 30 Grad im Schatten) war die Temperaturdifferenz zur Höhe nicht sonderlich groß. Deshalb gab es nicht die vom DWD vorhergesagte starke Thermik. Aber man konnte sich in heißer und recht ruhiger Luft halbwegs halten.
Insgesamt ein sehr netter Feierabend unter dem Schirm :-).
Da ab morgen eine hohe Unwettertendenz angekündigt ist, wurde das Schleppen in Neu-Anspach von Donnerstag auf den heutigen Dienstag vorverlegt. Der DWD hatte starke Thermik und leichten Wind vorausgesagt und die Kollegen waren wohl so ab 13:30 Uhr auf dem Flugplatz. Bei mir war aber wie gesagt leider Schulung angesagt. So kurz vor 17:00 Uhr hab ich mich nach Ende des Arbeitstags dennoch Richtung Flugplatz bewegt, denn der ist keine 10 Kilometer von dem Schulungsgebäude weg.
Als ich um 17:15 Uhr da war, konnte ich auch sofort starten. Bis etwa 19:15 Uhr hab ich drei recht nette Flüge hinbekommen mit über 20 Minuten Airtime. Mehr nicht, denn durch die extrem hohen Temperaturen (selbst um 19:00 Uhr war es noch 30 Grad im Schatten) war die Temperaturdifferenz zur Höhe nicht sonderlich groß. Deshalb gab es nicht die vom DWD vorhergesagte starke Thermik. Aber man konnte sich in heißer und recht ruhiger Luft halbwegs halten.
Insgesamt ein sehr netter Feierabend unter dem Schirm :-).
Montag, 3. Juni 2013
Ziemlich sportliche Bedingungen heute
Nordwind und Sonne. Und Zeit. Da gibt es keine Frage - MFK. Bin um 15:00 Uhr da eingelaufen und es war noch niemand am Hang. Vorher war der Wind auch zu stark. Insbesondere sind recht heftige Böen durchgezogen.
Am Hang war der Wind dann auch nicht ohne und ich bin gleich ganz auf die unterste Wiese, um da nur ein bisschen zu spielen, bis weitere Flieger auftauchen. Alleine fliege ich nur sehr ungern.
Aber sogar dabei hat es mich kurz ausgehoben und beim Umdrehen nach der Landung bin ich in die Leinen vom Schirm geraten und mehrere Meter über den Boden geschleift worden. Ein paar blaue Flecken und Abschürfungen liesen sich dabei nicht vermeiden :-(. Aber richtig passiert ist glücklicher Weise nix.
Dennoch war mir erstmal der Zahl gezogen. Und während die mittlerweile eingetroffenen anderen Flieger von oben zu starten versucht haben, habe ich mich erst ganz langsam wieder nach oben gearbeitet. Immerhin bin ich dabei immer wieder kurz geflogen, während oben (bis auf 1 Versuch) niemand rauskam.
Und während ich mir langsam das Vertrauen in die Bedingungen wieder regelrecht erarbeitet habe, sind die Hüpfer immer höher und länger geworden. Bis ich selbst von unten den oberen Startplatz überhöht habe. Allerdings war es da schon wieder recht grenzwertig mit der Windstärke und vor allen Dingen den thermischen Böen. Zwar kann ich durch den dynamischen Schirm bedeutend besser als vorher mit den Bedingungen arbeiten und auch stärke Windgeschwindigkeiten fliegen, aber irgendwann wurde es mir dann doch wieder zuviel.
So zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr dachten wir an aufhören, denn statt - wie in den Prognosen angekündigt - nachzulassen, nahmen Wind und auch Böen zu.
Ich hatte aber immer noch Hoffnung auf die typischen Topbedingungen am MFK gegen Abend. Und tatsächlich gab es kurz vor 18:00 Uhr richtig gute Flugbedingungen. Da bin ich auch das einzige Mal für heute von oben rausgestartet. Einige Minuten war es nahezu perfekt. Aber dann hat der Wind wieder angezogen und die meisten Flieger (ich auch) sind so zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr abgezogen. Zwei Flieger sind noch dageblieben und wenn der Wind - entgegen den da aktuellen Prognosen - wirklich noch abgenommen hat, dann könnten sie bei dem traumhaften Sonnenstand noch Topflugbedingungen bekommen haben. Mir hat es aber gelangt und zudem war ich eher der Ansicht, dass der Wind noch länger heftig bleibt.
Am Hang war der Wind dann auch nicht ohne und ich bin gleich ganz auf die unterste Wiese, um da nur ein bisschen zu spielen, bis weitere Flieger auftauchen. Alleine fliege ich nur sehr ungern.
Aber sogar dabei hat es mich kurz ausgehoben und beim Umdrehen nach der Landung bin ich in die Leinen vom Schirm geraten und mehrere Meter über den Boden geschleift worden. Ein paar blaue Flecken und Abschürfungen liesen sich dabei nicht vermeiden :-(. Aber richtig passiert ist glücklicher Weise nix.
Dennoch war mir erstmal der Zahl gezogen. Und während die mittlerweile eingetroffenen anderen Flieger von oben zu starten versucht haben, habe ich mich erst ganz langsam wieder nach oben gearbeitet. Immerhin bin ich dabei immer wieder kurz geflogen, während oben (bis auf 1 Versuch) niemand rauskam.
Und während ich mir langsam das Vertrauen in die Bedingungen wieder regelrecht erarbeitet habe, sind die Hüpfer immer höher und länger geworden. Bis ich selbst von unten den oberen Startplatz überhöht habe. Allerdings war es da schon wieder recht grenzwertig mit der Windstärke und vor allen Dingen den thermischen Böen. Zwar kann ich durch den dynamischen Schirm bedeutend besser als vorher mit den Bedingungen arbeiten und auch stärke Windgeschwindigkeiten fliegen, aber irgendwann wurde es mir dann doch wieder zuviel.
So zwischen 17:00 Uhr und 17:30 Uhr dachten wir an aufhören, denn statt - wie in den Prognosen angekündigt - nachzulassen, nahmen Wind und auch Böen zu.
Ich hatte aber immer noch Hoffnung auf die typischen Topbedingungen am MFK gegen Abend. Und tatsächlich gab es kurz vor 18:00 Uhr richtig gute Flugbedingungen. Da bin ich auch das einzige Mal für heute von oben rausgestartet. Einige Minuten war es nahezu perfekt. Aber dann hat der Wind wieder angezogen und die meisten Flieger (ich auch) sind so zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr abgezogen. Zwei Flieger sind noch dageblieben und wenn der Wind - entgegen den da aktuellen Prognosen - wirklich noch abgenommen hat, dann könnten sie bei dem traumhaften Sonnenstand noch Topflugbedingungen bekommen haben. Mir hat es aber gelangt und zudem war ich eher der Ansicht, dass der Wind noch länger heftig bleibt.
Samstag, 25. Mai 2013
Der kleine November ...
will im Mai abgeholt werden. Der Spruch, den man im Moment ständig im Radio hört, nervt langsam. Passt aber leider, denn schöne und vor allen Dingen fliegbare Tage sind derzeit rar. Heut sah es nach recht strammen Bedingungen für MFK aus. Dazu gegen Abend sogar noch zunehmend, was ich im Grunde gar nicht mag. Aber es sollte trocken bleiben und bei solchen Wetterbedingungen im sogenannten Mai (selbst mit Schnee die Woche auf dem Feldberg) als auch den trüben Aussichten für die nächsten Tage muss man nehmen was man kriegt. Das hat sich auch daran gezeigt, dass - trotz der nicht perfekten Aussichten - über den Tag gut 10 Flieger am Hang waren.



Gegen 11:15 Uhr war ich am Hang angekommen. Und die erste Zeit hatten wir statt zu starkem Wind sogar nur Nullwind. Irgendwann gingen dann die ersten Abgleiter, aber recht bald wurde der Wind stärker. Nur er kam seitlich (mal zuviel von West, aber auch dann wieder von Ost) und es hat auf dem Starthang überhaupt nicht getragen. Mehrere Startabbrüche und zwei Schirme in den Hecken (sogar ein Highendschirm) waren die Folge. Oben rausstarten ging einfach nicht gescheit.
Wir sind dann geschlossen nach unten und von da geflogen. Teils gut, obwohl grundsätzlich eine starke Westtendenz vorhanden war. Und bald wurde der Wind so stark und vor allen Dingen unkalkulierbar böig, dass zuletzt nur noch ein Flieger in der Luft war. Und auch der hat sich dann irgendwann auf ne Pause eingelassen.
Später dann gab es aber eine Phase mit ganz gut fliegbaren Bedingungen, bei denen man vor allen Dingen nett spielen konnte. Gegen 17:00 Uhr haben wir aber alle eingepackt, weil der Wind dann wieder zu heftig wurde.
Insgesamt war das heute kein Highlight, aber es hat dennoch Spass gemacht und man konnte bei sportlichen Bedingungen gut die Schirmbeherrschung trainieren. Außerdem gab es teils recht schöne Sonne, wobei es rundrum teilse geregnet hat und stockfinster war. Wir hatten nur am Anfang einen Minischauer abbekommen, aber ansonsten waren wir teils in einem richtigen Sonnenloch.



Gegen 11:15 Uhr war ich am Hang angekommen. Und die erste Zeit hatten wir statt zu starkem Wind sogar nur Nullwind. Irgendwann gingen dann die ersten Abgleiter, aber recht bald wurde der Wind stärker. Nur er kam seitlich (mal zuviel von West, aber auch dann wieder von Ost) und es hat auf dem Starthang überhaupt nicht getragen. Mehrere Startabbrüche und zwei Schirme in den Hecken (sogar ein Highendschirm) waren die Folge. Oben rausstarten ging einfach nicht gescheit.Wir sind dann geschlossen nach unten und von da geflogen. Teils gut, obwohl grundsätzlich eine starke Westtendenz vorhanden war. Und bald wurde der Wind so stark und vor allen Dingen unkalkulierbar böig, dass zuletzt nur noch ein Flieger in der Luft war. Und auch der hat sich dann irgendwann auf ne Pause eingelassen.
Später dann gab es aber eine Phase mit ganz gut fliegbaren Bedingungen, bei denen man vor allen Dingen nett spielen konnte. Gegen 17:00 Uhr haben wir aber alle eingepackt, weil der Wind dann wieder zu heftig wurde.
Insgesamt war das heute kein Highlight, aber es hat dennoch Spass gemacht und man konnte bei sportlichen Bedingungen gut die Schirmbeherrschung trainieren. Außerdem gab es teils recht schöne Sonne, wobei es rundrum teilse geregnet hat und stockfinster war. Wir hatten nur am Anfang einen Minischauer abbekommen, aber ansonsten waren wir teils in einem richtigen Sonnenloch.
Samstag, 18. Mai 2013
Nicht kostenlos, aber (fast) umsonst :-(
War heut nix in Reichenbach. Entgegen meiner Erwartung, denn bei so einer Prognose im Vorfeld ging es sonst schon häufiger. Hätte ich nicht sowieso einen Termin in Niedernhausen gehabt, würde mich das verfahrene Benzin noch mehr ärgern. Es gab kaum Wind, der Hang war feucht und deshalb konnte sich keine Thermik entwickeln. Von daher habe ich fast 1,5 Stunden da ausgeharrt (der 2. Flieger vor Ort hat die ganze Zeit sogar am Landeplatz gewartet und ist gar nicht hoch) und gerade mal 3 Flüge hinbekommen. Gut - der letzte Abgleiter war ganz nett, aber sonst war es heute wirklich nix. Winde wäre besser gewesen - wenn die aktiven Locations nicht alle so weit weg gewesen wären.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Suboptimal
Ich könnte mich ärgern - gestern hatte ich Zeit und hab verpennt, dass es in Reichenbach zu Fliegen ging. Ein paar Flieger waren da wohl ganz nett geflogen. Heute bin ich aber hin, nur hat es bereits auf dem Weg geregnet. Von daher war es ziemlich nass am Hang. Dazu war der Wind schwach und kam ziemlich von West. Und ich war entsprechend den Bedingungen alleine am Hang. Alles in Allem hat es sich nicht gelohnt. Etwas handlen, ein kleiner Hüpfer und ein halbwegs guter Abgleiter zum Auto war alles, was rauskam. Dafür war der Schirm dann nass ;-(. Hätte ich mit der Anfahrt nicht noch einen Besuch in der Gegend gekoppelt, wäre es ein richtiger Satz mit X gewesen.
Donnerstag, 2. Mai 2013
Eröffnung der Windensaison
Den ganzen Winter, aber auch das Frühjahr (bis jetzt), gab es nur sehr maue Flugbedingungen und ich kamm extrem selten in die Luft. Dafür haben wir dieses Jahr die Saison an der Winde bedeutend früher als die letzten Jahre begonnen. Letztes Jahr kam ich im August das erste Mal mit der Winde zum Fliegen. Da ist der 2. Mai für das Jahr 2013 als Starttermin an der Winde richtig gut. 



Ich war so kurz nach 14:00 Uhr in Neu-Anspach auf dem Flugplatz. Die Bedingungen waren heute allerdings nicht ohne. Kräfitger Bodenwind, wenngleich gut auf die Bahn stehend. Teils ging es ohne einen Schritt vorwärts wie ein Sektkorken senkrecht nach oben, wenn das Seil angezogen wurde.
Das eigentliche Problem war m.E. aber eher, dass der Höhenwind um Einiges quer zur Startbahn kam. Das war am Seil in größerer Höhe ein ziemlicher Kampf, um die Richtung auf die Winde zu halten. Eigentlich waren mir die Bedingungen für meine Premierenflüge mit der Wildcat zu heftig. Denn ich bin mit dem neuen Schirm noch nicht an der Winde geflogen und wollte mich an die Katze im Grunde bei ruhigeren Bedingungen an der Winde gewöhnen. Hab trotzdem zwei Flüge gemacht und schlecht waren die nicht. Nur muss ich mich eben noch mit dem Schirm an der Winde richtig vertraut machen, bevor ich da wieder die Sache entspannder angehen und genießen kann.
Hier noch ein kleiner Zusammenschnitt vom Seilriss des Tandems von dem Filmen von Wolfgang und mir:




Ich war so kurz nach 14:00 Uhr in Neu-Anspach auf dem Flugplatz. Die Bedingungen waren heute allerdings nicht ohne. Kräfitger Bodenwind, wenngleich gut auf die Bahn stehend. Teils ging es ohne einen Schritt vorwärts wie ein Sektkorken senkrecht nach oben, wenn das Seil angezogen wurde.
Das eigentliche Problem war m.E. aber eher, dass der Höhenwind um Einiges quer zur Startbahn kam. Das war am Seil in größerer Höhe ein ziemlicher Kampf, um die Richtung auf die Winde zu halten. Eigentlich waren mir die Bedingungen für meine Premierenflüge mit der Wildcat zu heftig. Denn ich bin mit dem neuen Schirm noch nicht an der Winde geflogen und wollte mich an die Katze im Grunde bei ruhigeren Bedingungen an der Winde gewöhnen. Hab trotzdem zwei Flüge gemacht und schlecht waren die nicht. Nur muss ich mich eben noch mit dem Schirm an der Winde richtig vertraut machen, bevor ich da wieder die Sache entspannder angehen und genießen kann.
Hier noch ein kleiner Zusammenschnitt vom Seilriss des Tandems von dem Filmen von Wolfgang und mir:
Freitag, 19. April 2013
Highlight
Über die letzten Tage sah es für Freitagnachmittag nach NW und MFK aus. Die Stärke war aber nicht eindeutig. Manche Meinungen gingen in Hinsicht "seeeeeeeehr schwach", andere "zu sportlich". Von daher habe ich gehofft, dass das Mittel eintreffen würde.
Über den Tag war es trotzdem ein Hin-und-Her, ob man nun an den Hang fahren sollte oder nicht. Ich hatte mich schon entschieden nicht zu fahren (ist von mir recht weit zum MFK), da kamen im Forum erste Statusmeldungen vom Hang. Die waren zwar eher demotivierend, haben bei mir aber den umgekehrten Effekt ausgelöst. Ich bin gegen 15:00 Uhr doch los - um die Entscheidung gleich wieder zu verfluchen, denn die A3 war Richtung Norden 13 Kilometer weit dicht. Zwar noch rechtzeitig die Verkehrsmeldung gehört, aber überland gab es auch kaum ein Durchkommen wegen dem ganzen Ausweichverkehr. Und Freitagnachmittag ist sowieso immer Mist. Von daher habe ich 75 Minuten an den Hang gebraucht :-(.
Vor Ort ging es dann mehr schlecht als recht. Abgleiter und spielen kein Problem, aber nicht mehr.
Und dann kam der MF-Effekt. Von einem Moment auf den anderen stand der Wind auf dem Hang. Etwas westlich zwar, aber perfekt zum Soaren. "2 Schritte und in der Luft..." war angesagt. Ich bin auf der gesamten Breite den Hang entlang gesoared - von den Bäumen am rechten äußeren Rand bis soweit nach Westen unten der Kopf wie noch nie. Das ging eine ganze Weile, bis der Wind zu stark wurde.
Gegen 18:00 Uhr wollte ich schon gehen, da hat der Wind nachgelassen und es ging plötzlich wieder ... und ich habe wohl meinen schönsten und besten Flug ever an dem Hang gehabt :-). Zwar nicht extrem hoch, aber lange, gleichmäßig und ziemlich entspannt. Das war so richtig, richtig klasse. Leider war da der Aku von der GoPro leer und ich konnte die Sache nicht aufnehmen - aber die Flüge davor zumindest.
Keine Ahnung, wie viel mein neuer Schirm dazu beiträgt, dass ich mittlerweile viel dynamischer und länger fliege, aber die Wildcat wird ihren Teil ganz sicher beitragen. Ich denke, der Schirm kann echt mit den großen Hunden pissen, ohne aber einen Maulkorb zu benötigen. Das Einzige, was mir derzeit nicht gefällt, ist, dass die Bremsleinen bereits jetzt Abnuztungserscheinungen zeigen. Das liegt daran, dass ich beim Aufziehen und Handlen die Bremsen überkreuz halte und die Leinen aneinander reiben. Das tut der empfindlichen Ummantelung nicht gut. Da muss ich eine Lösung finden.
Über den Tag war es trotzdem ein Hin-und-Her, ob man nun an den Hang fahren sollte oder nicht. Ich hatte mich schon entschieden nicht zu fahren (ist von mir recht weit zum MFK), da kamen im Forum erste Statusmeldungen vom Hang. Die waren zwar eher demotivierend, haben bei mir aber den umgekehrten Effekt ausgelöst. Ich bin gegen 15:00 Uhr doch los - um die Entscheidung gleich wieder zu verfluchen, denn die A3 war Richtung Norden 13 Kilometer weit dicht. Zwar noch rechtzeitig die Verkehrsmeldung gehört, aber überland gab es auch kaum ein Durchkommen wegen dem ganzen Ausweichverkehr. Und Freitagnachmittag ist sowieso immer Mist. Von daher habe ich 75 Minuten an den Hang gebraucht :-(.
Vor Ort ging es dann mehr schlecht als recht. Abgleiter und spielen kein Problem, aber nicht mehr.
Und dann kam der MF-Effekt. Von einem Moment auf den anderen stand der Wind auf dem Hang. Etwas westlich zwar, aber perfekt zum Soaren. "2 Schritte und in der Luft..." war angesagt. Ich bin auf der gesamten Breite den Hang entlang gesoared - von den Bäumen am rechten äußeren Rand bis soweit nach Westen unten der Kopf wie noch nie. Das ging eine ganze Weile, bis der Wind zu stark wurde.
Gegen 18:00 Uhr wollte ich schon gehen, da hat der Wind nachgelassen und es ging plötzlich wieder ... und ich habe wohl meinen schönsten und besten Flug ever an dem Hang gehabt :-). Zwar nicht extrem hoch, aber lange, gleichmäßig und ziemlich entspannt. Das war so richtig, richtig klasse. Leider war da der Aku von der GoPro leer und ich konnte die Sache nicht aufnehmen - aber die Flüge davor zumindest.
Keine Ahnung, wie viel mein neuer Schirm dazu beiträgt, dass ich mittlerweile viel dynamischer und länger fliege, aber die Wildcat wird ihren Teil ganz sicher beitragen. Ich denke, der Schirm kann echt mit den großen Hunden pissen, ohne aber einen Maulkorb zu benötigen. Das Einzige, was mir derzeit nicht gefällt, ist, dass die Bremsleinen bereits jetzt Abnuztungserscheinungen zeigen. Das liegt daran, dass ich beim Aufziehen und Handlen die Bremsen überkreuz halte und die Leinen aneinander reiben. Das tut der empfindlichen Ummantelung nicht gut. Da muss ich eine Lösung finden.
Sonntag, 14. April 2013
Turnstunde
Endlich, endlich ist der Frühling da. Zwar haben sich die guten Prognosen für den heutigen Sonntag immer mehr abgeschwächt, je näher der Tag kam. Aber Südwind hat mich gegen 13:00 Uhr nach Reichenbach getrieben. Vorher hatte ich noch einen Kampfrichterlehrgang und da wollte ich sowieso nicht noch weiter fahren.
Die Bedingungen vor Ort waren naja. Etwas viel Ost drin, oft wenig Wind und dann aber auch kräftige Böen. Von daher nicht perfekt, aber man konnte ganz gut spielen und turnen. Und gelegentlich gingen auch ein paar kleine, aber doch schon höhere Flüge. War also gar nicht so übel und ich brauche so Tage auch deswegen, um meinen neuen Schirm weiter kennenzulernen.
Und vor allen Dingen gab es strahlenden Sonnerschein und über 20 Grad! Alleine das hat den Nachmittag am Hang schon lohnend gemacht. Gegen 17:00 Uhr bin dann wieder heim.
Die Bedingungen vor Ort waren naja. Etwas viel Ost drin, oft wenig Wind und dann aber auch kräftige Böen. Von daher nicht perfekt, aber man konnte ganz gut spielen und turnen. Und gelegentlich gingen auch ein paar kleine, aber doch schon höhere Flüge. War also gar nicht so übel und ich brauche so Tage auch deswegen, um meinen neuen Schirm weiter kennenzulernen.
Und vor allen Dingen gab es strahlenden Sonnerschein und über 20 Grad! Alleine das hat den Nachmittag am Hang schon lohnend gemacht. Gegen 17:00 Uhr bin dann wieder heim.
Samstag, 6. April 2013
Maue Bedingungen
Wie letzten Samstag sollte heute Nordwind mit leichtem Osteinschlag herrschen. Ich musste sowieso nach Niedernhausen und bin von da an den MFK dann weiter. Gegen 12:45 Uhr war ich da. Auf der Fahrt zum Kopf hatte es geregnet (samt Schneegraupel), aber als ich ankam, ließ der Regen nach um gegen 13:15 Uhr ganz aufzuhören. Gute 45 Minuten konnten wir dann bei recht leichtem Wind etwas spielen und sogar ein paar kleinere Flüge habe ich hingekommen. Nix Besonderes und kein Vergleich zu letztem Samstag, aber in dem Jahr muss man mit Kleinigkeiten schon zufrieden sein. Leider kamen dann immer wieder Schauer durch und kurz von 15:00 Uhr haben wir abgebrochen. Alles in Allem keine Offenbarung heute.
Samstag, 30. März 2013
Weitere Erfahrungen mit der Wildkatze
Heute gab es seit langem wieder Nordwind. Um 12:00 Uhr waren wir am MFK. Nach Monaten endlich mal wieder. Allerdings kam der Wind mehr aus Nordost als es für den Hang taugt. Wir sind deshalb an den 50 Meter weiter gelegenen Hang gegangen, den wir im Winter - wenn keine Modeller da sind - in so einem Fall als Ausweichlocation nutzen. Zwar nicht so gut, wie der Originalhang, da etwas flach, aber dennoch eine schöne Spielwiese.
Vor allen Dingen wollte ich die Wildcat weiter ausprobieren, ob der Schirm wirklich was für mich ist.
![]() |
| Meine eine Wildkatze |
Zuerst war der Wind ganz schwach, aber schon da ließ sich der Leistungsvorsprung gegenüber meinem alten Schirm deutlich fühlen. Die Kappe lässt sich auch bei minimalem Wind spielerisch hochziehen und ebenso leicht oben halten. Zudem steigt der Schirm viel schneller als ich es bisher kannte. Dazu kommt eine erheblich größere Wendigkeit, die sich auch massiv in kleineren Kehren beim Soaren auswirkt.
Gegen 14:00 Uhr hat der Wind aufgefrischt und man konnte richtig gut soaren und sich auch länger von den Baumreihen halten. Gerade da habe ich Flüge hinbekommen, die ich mit dem alten Schirm nicht geschafft hätte. Bisher bin ich bei so Bedingungen meist abgesoffen, heute konnte ich mich gut halten. Hat richtig Spass gemacht.
Ansonsten ist mir aufgefallen, dass ich viel deutlichere Rückmeldungen vom Schirm erhalte, was in der Luft abgeht. Gerade wenn es unruhig ist, kommt jedes Zubbeln ungefiltert durch. Da muss ich mich erst dran gewöhnen, wobei es sich nicht unsicher anfühlt. Und die Steuerwege von der Katze sind exterm lang. Bis da richtig was passiert, sind die Arme fast unten. Es scheint auch so zu sein, dass man so kaum die Strömung zum Abreissen bringen kann.
Insgesamt war das heute mal wieder ein richtig schöner und guter, wenngleich saukalter Flugtag. Und ich habe mich emdgültig für die Wildcat entschieden. Ist ein richtig guter Schirm und ich denke, dass ich ihn sicher und vernünftig handlen kann.
| Meine andere Wildkatze |
Sonntag, 17. März 2013
Flug nach Graz

Tja,
wenn ich in die Luft gehe, ist das in den letzten Monaten fast mehr mit dem Linienflugzeug als mit dem Gleitschirm. Heute war es mal wieder soweit, dass ich meine Regelstrecke nach Graz geflogen bin. Ich nehme bei Video2Brain wieder ein neues Training auf, wobei ich am Donnerstag schon wieder zurückfliege.
Der Flug war recht unspektakulär, da eine dichte Wolkendecke die ganze Tour der Aussicht im Weg war. Während des Aufstiegs sind wir lange durch die Wolken geflogen und von daher gab es nix zu sehen. Obwohl ich recht oft fliege, finde ich es jedes Mal schön, wenn man die Wolkendecke durchbricht und obendrüber Sonne und grandiose Weitsicht über ein Wolkenmeer hat. Nur dieses Mal war das auch nur eingeschränkt. Nur ein paar Minuten sind wir über der Wolkendecke gewesen.
Freitag, 15. März 2013
Fast 3 Monate ...
bin ich nicht mehr richtig in die Luft gekommen. Seit ich Gleitschirm fliege, war kein Winter so dürftig. Am Mittwoch war Wind aus NW und eigentlich hatten wir den MFK angepeilt. Aber der Donnerstag schien vielversprechender und von daher wollten wir da dann gehen. Und dann kam Schneefall. Ich hatte schon den Schirm auf meiner Vormittagstour im Auto liegen, um nach der Mittagsessenzeit direkt durchzufahren, aber wegen dem Schneefall sind wir wieder nicht an den Hang.
Heute hatte ich eigentlich gar nichts mit Fliegen geplant, aber als ein Anruf kam, ob wir es in Reichenbach probieren wollten, bin ich hin. War klasse sonnig und ich wollte unbedingt die Wildcat weiter ausprobieren.
Am Hang war kaum Wind, aber zum Rückwärtsstart hat es gelangt. Dummerweise hat es eigentlich nur unten getragen und deshalb bin ich gut 6 oder 7 Male bis ganz nach unten geflogen. Was die Folge hat, dass man mühsam den ganzen Kram wieder nach oben schaffen muss. Trotz der niedrigen Temperaturen eine schweißtreibende Aktion. Aber zumindest bin ich mal wieder etwas geflogen und konnte den neuen Schirm bei ruhigen Bedinungen kennenlernen.
Am Hang war kaum Wind, aber zum Rückwärtsstart hat es gelangt. Dummerweise hat es eigentlich nur unten getragen und deshalb bin ich gut 6 oder 7 Male bis ganz nach unten geflogen. Was die Folge hat, dass man mühsam den ganzen Kram wieder nach oben schaffen muss. Trotz der niedrigen Temperaturen eine schweißtreibende Aktion. Aber zumindest bin ich mal wieder etwas geflogen und konnte den neuen Schirm bei ruhigen Bedinungen kennenlernen.
Mittwoch, 13. März 2013
Neue Wetterseite für den Hang in Reichenbach
Unter http://rjs.de/reichenbach.php habe ich eine neue Webseite bereitgestellt, über die Wetterdaten vom SW-Flughang in Reichenbach sowie ein Webcam-Bild vom Hang verfügbar sind.
Wobei ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte. Die Hauptarbeit haben Thomas und insbesondere Richard gemacht. Die gesamte Installation der Hardware haben die beiden erledigt. Und Wolfram stellt vor Ort die Location samt Internet-Zugang zur Verfügung. Von mir ist nur die Einrichtung der Wettersoftware, der FTP-Upload der Bilder und die Webseite.
Derzeit sind wir noch im Testbetrieb, aber mit Realdaten, die regelmäßig von 8:00 - 20:00 Uhr aktualisiert werden.
Wobei ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte. Die Hauptarbeit haben Thomas und insbesondere Richard gemacht. Die gesamte Installation der Hardware haben die beiden erledigt. Und Wolfram stellt vor Ort die Location samt Internet-Zugang zur Verfügung. Von mir ist nur die Einrichtung der Wettersoftware, der FTP-Upload der Bilder und die Webseite.
Derzeit sind wir noch im Testbetrieb, aber mit Realdaten, die regelmäßig von 8:00 - 20:00 Uhr aktualisiert werden.
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