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Samstag, 16. November 2013

Windenkurs in Laufenselden


 

Dieses Wochenende hat die Flugschule Airsport aus Wiesbaden einen Windenschleppkurs veranstaltet. Und zwar in Kooperation mit den Gleischirmfreunden Taunusstein und man konnte als Vereinsflieger sich da einklinken. Die Aussichten versprachen moderaten Wind und tendetiell sollte sogar hier und da die Sonne durch den Nebel brechen. Und da ich Zeit hatte und man in der Jahreszeit dann jede Chance nutzen muss, um überhaupt in die Luft zu kommen, bin ich gegen 10:30 Uhr auf dem Flugplatz in Laufenselden eingetroffen. Der Kurs ist bereits um 9:00 Uhr losgegangen, aber so früh musste es dann doch nicht sein. Vor Ort waren 9 Windenschüler und bis etwa 13:30 Uhr war ich der einzige Vereins- bzw. Freiflieger. Danach sind noch drei weitere eingetroffen, die aber jeweils nur einen Flug gemacht haben.
Wobei die Bedingungen auch nicht gerade perfekt waren. Von wegen Sonne - kalt und nassnebelig den ganzen Tag. Halt typisches November-Wetter. Wobei für die Flugschüler die Bedingungen eigentlich richtig gut waren. Der Wind stand moderat auf der Bahn und kam direkt von vorne. Und in der Luft war es total ruhig.
Was letztendlich aber auch die Konsequenz hatte, dass man keine Chance auf längere Flüge hatte. Bei meinem ersten Flug konnte ich kurz bei einem Nullschieber kreisen, aber das war es auch. Und nicht nur für mich - das war wohl der längste Flug des Tages und der kam so auf knapp 4 Minuten. Was auch daran lag, dass die Schleppstrecke gegenüber unserer normalen Schlepplänge nochmal um rund 150 Meter verkürzt war und man nur mit geringer Höhe ausgeklinkt hatte. Insgesamt hatte ich 4 Flüge mit einer Gesamtdauer, die bei einem halbwegs guten Tag ein Flug bringt.
Aber man muss die Jahreszeit beachten und ich bin zufrieden überhaupt in die Luft gekommen zu sein. Auch wenn ich für die 4 kurzen Flüge von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr auf dem Platz war. Zumindest war mir trotz des Mistwetters nich sonderlich kalt, denn ich hatte mich vorsorglich richtig dick eingemummelt. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob der Tag meiner Erkältung gut getan hat. Zumal ich morgen an der VHS Idstein einen Webseiten-Kurs und dabei viel reden muss. Naja - werde es morgen sehen...
Morgen sind wohl bei dem Kurs weniger Leute dabei und der Wind soll etwas stärker werden. Könnte also besser wie heute gehen. Nur nicht für mich, wegen eben dem VHS-Kurs.

Dienstag, 12. November 2013

Dem November-Blues entfliegen

Im Grunde hatte ich den Nordwind morgen auf dem Schirm, um zwischen den ganzen Regenphasen mal in die die November-Luft zu kommen. Aber heute morgen zeigten die Webcams höherer Lagen Sonne und auch die Prognosen standen auf gutes Wetter. Leichter Südwind hat mich zu einem Post im Forum veranlasst, ob kurzfristig jemand mit nach Reichenbach kommen würde. Muss zwar mein altuelles jQuery-Buch bald abgeben, aber daran kann ich auch im Dunkeln schreiben. Die Antworten haben aber Eschbach ins Spiel gebracht und ich habe mich überzeugen lassen. War deshalb um 12:00 Uhr am Hang. Am Anfang war der Wind ganz schwach und ich kam zwar bis zum Hochsitz ganz rechts, stand aber nach dem Eindrehen immer auf dem Boden. Von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr gab es aber eine ganz gute Phase und ich konnte mich mehrmals etwas länger an der Kante halten. Über die Bäume ging es zwar nicht, aber immerhin.
Bis zum Ende der guten Phase war ich alleine am Hang und mit jedem der drei Flieger, die dann noch kamen, schien sich die Windstärke jeweils zu halbieren.
Um 14:30 Uhr war es vorbei und ich bin heim. War heute kein Highlight, aber für November-Verhältnisse gar nicht schlecht.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Notlösung

Irgendwie ist im Moment der Wurm drin. Die Entscheidungen, ob oder wann und wo ich fliegen gehe, sind die letzten Tage eher schlecht gewesen. Ganz blöd ist letzter Samstag gelaufen, wo ich mit dem Schirm im Auto unterwegs war und an keinen der beide infrage kommenden Hänge durchgefahren bin. Die Bedingungen schienen mir zu heftig. Und gerade an dem einen Hang muss es super gegangen sein. Einfach mit Zitronen gehandelt. Eigentlich sollte ich es mittlerweile wissen - am Hang entscheidet sich die Sache und nirgends sonst.
Aber auch heute war nicht so gut gelaufen. Es sollte ursprünglich  in Neu-Anspach geschleppt werden, aber zum Zeitpunkt der endgültigen Entscheidung ist der Wind quer zur Bahn gekommen. Und das recht kräftig. Die Prognosen sahen nicht so aus als würde die Richtung den Tag noch passen. Von daher wurde das Schleppen abgesagt.
Also habe ich meinen üblichen Notnagel in die Wand geschlagen und bin nach Reichenbach. Gegen 15:00 Uhr war ich da. Und mit mir Nullwind. Das hätte vermutlich perfekt mit Schleppen heute funktioniert. Ich hab ne halbe Stunde am Hang gewartet und dann kam auch noch etwas Wind - gerade mit noch einem weiteren Flieger. Schwach, aber direkt auf den Hang und es gingen in der folgenden Stunde gut 8 - 10 Abgleiter. War also heute kein Reinfall, zumal es schön sonnig und warm war. Aber es war auch definitiv kein wirklich guter Tag.   Witzig - ein anderer Flieger hat uns per Webcam beobachtet und mir zwei Bilder per Mail zugeschickt - scheint mein erster Abgleiter gewesen zu sein (Danke an Wolfgang).

Sonntag, 13. Oktober 2013

Endlich mal wieder in Reichenbach gewesen

Ist schon komisch, aber ich war verdammt lange nicht mehr in Reichenbach am Hang. Sonst die Jahre war ich immer extrem oft an dem Hang gewesen, aber 2013 überhaupt recht selten. Und das obwohl ich eigentlich die letzten Wochen ziemlich oft in die Luft gekommen bin. Nur halt an anderen Locations.
Aber heute bin ich mal wieder hin und um 13:45 Uhr am Hang angekommen. Die Windprognosen haben Südwind vorausgesagt, aber es war nicht ganz eindeutig, ob mehr S bis maximal SSO oder mehr Osteinschlag. Bei mehr Osteinschlag wäre Eschbach definitiv die bessere Variante, zumal der Hang viel bessere Flugmöglichkeiten bietet. Aber ich hatte die Prognosen so interpretiert, dass Süd die Hauptrichtung sein sollte.
Vor Ort stand der Wind am Anfang richtig gut auf den Hang. Und kräftig. Meine ersten Flüge waren daher gar nicht schlecht, aber noch verhalten, da ich am Anfang alleine war. Als dann weitere Flieger ankamen, ist der Wind leider mehr nach Ost gedreht und noch stärker geworden. Ich war schon kurz vor dem Zusammenpacken als sich die Bedingungen wieder gebessert haben. Zwar musste man Glück haben mit der richtigen Phase (war alles andere als beständig), aber ich habe 2 -3 Flüge heut hinbekommen, die ich für den Hang unter meine Top-10 ansiedeln würde. Das war für Reichenbacher Verhältnisse richtig lang, hoch und gut. Konnte mich an der mittleren Kante und gerade über den unteren Äckern richtig halten und teils sogar von unten wieder zurückfliegen, was da wirklich nicht oft geht. Später am Nachmittag ging der Wind wieder mehr auf Ostrichtung, aber bis 17:15 Uhr konnte man immer noch ganz brauchbar spielen.
Ich kann mich also über den heutigen Tag ganz und gar nicht beschweren, obgleich im Nachhinein Eschbach wohl doch die bessere Wahl gewesen wäre.

Sonntag, 29. September 2013

Verkehrsmaschine

Bin mal wieder auf dem Weg nach Graz. Wie immer mit Lufthansa bzw. einer der Partnergesellschaften. Hab einen Fensterplatz und hoffe auf schöne Aussichten.

Samstag, 28. September 2013

Weinbergfliegen in Duchroth

Heute hab ich es seit Ewigkeiten mal wieder in die Ecke von Bad Kreuznach geschafft. Obwohl das von mir aus gar nicht weit ist, komme ich irgendwie kaum dahin (zumindest nicht zum Fliegen). Aber heute sind wir un 12:00 Uhr gleich 7-Mann-hoch in Duchroth eingefallen.
Den Hang habe ich bisher auch nicht gekannt, obwohl ich schon an mehreren Hängen in der Ecke war. Und bei Ostwind gibt es da in der Gegend eine Menge Auswahl. Was heute wohl auch dazu geführt hat, dass sich die Flieger gut verteilt haben und wir mit unserer Truppe fast alleine am Hang waren. Insgesamt bin ich 4x gestartet und zwei Flüge waren auch recht gut gewesen. Allerdings taste ich mich an neue Hänge immer erst vorsichtig heran.
Und gegen 15:30 Uhr bin ich nach dem 4. Flug auch heim, denn ich wollte meinen Kidds bei Ihrem Handballspiel zusehen. Musste schon sein, zumal ich die ganze Woche beruflich weg war und morgen auch schon wieder zu Videoaufnahmen nach Graz fliege. Der Rest der Mannschaft sollte aber noch eine Weile gute Bedingungen gehabt haben.

Sonntag, 22. September 2013

Neues Schleppgelände und erstmals an der Abrollwinde

Ich wollte schon seit Ende letzten Jahres bei 1. Windenschleppgemeinschaft Rheinhessen vorbeischauen, denn deren Gelände sind von mir aus relativ nahe. Näher als meine anderen Locations zumindest, wenn ich nicht sowieso im Taunus was zu tun habe. Nur bisher hat es nie geklappt.
Heute aber war ich das erste Mal gegen 12:00 Uhr auf dem Gelände in Wallertheim. Sehr spannende Angelegeheit da. Geschleppt wird auf einem Feldweg mit einer Abrollwinde (bin bisher noch nie an so einer Windenart geflogen), die auf der Anhängerkupplung eines Autos montiert wird. Und damit geht es (zumindest bei der heutigen Windrichtung) gute 1200 Meter stramm auf eine Gruppe von Windrädern zu. Alles recht abenteuerlich. Heute ging zwar thermisch nicht viel und meine zwei Flüge waren auch nicht sonderlich lang. Hat aber Spaß gemacht und die Location werde ich in meine Standardoptionen aufnehmen. Die Truppe dort ist echt in Ordnung und sehr rühig.


Donnerstag, 12. September 2013

Kein Highlight, aber auch nicht umsonst

Heute stand Wind aus NW an und ich bin um 15:15 Uhr am MFK eingetroffen. Wir waren heute da nur zu 2. und der Wind kam ziemlich westlich. Starten von oben ging nicht vernünftig, aber an der unteren Kante hat es nicht schlecht getragen. Konnte mich mehrfach ganz gut halten. Gegen 16:30 Uhr ist der Wind aber immer mehr auf West gedreht und um 17:00 Uhr sind wir heim. Es war von daher heute kein Supertag, aber bei den miesen Wetteraussichten für die nächsten Tage bin ich zumindest vorher nochmal kurz in die Luft gekommen.

Freitag, 6. September 2013

Gleich nochmal

Nach dem genialen Tag gestern bin ich heute gleich noch einmal nach Eschbach gefahren, nachdem das Schleppen in Laufenselden wegen dem Querwind abgesagt wurde.
Ich hatte nach den Erfahrungen von gestern heute aber das Windmaximum abwarten wollen, denn das sollte für heute noch stärker als gestern werden und etwas früher kommen. Außerdem hatte ich noch zu tun. Von daher war ich etwas später als gestern am Hang (so gegen 13:30 Uhr). Allerdings wäre es wohl besser gewesen früh zu sein. Denn es muss sehr gut gegangen sein. Wind zwar stärker als gestern, aber nicht so bockig. Egal - ich hab auch so noch meine Flüge zusammen bekommen.

Allerdings kam der Tag für mich nicht an dem Mördertag von gestern ran. Ich habe etwas piano angefangen, da ich von gestern noch geplättet und satt war, und dann sind die Bedingungen schlechter geworden. Inbesondere ist der Wind immer mehr Richtung Süden gedreht und damit hatte mam bei Zurückfliegen an der Kante schnell Höhe verloren und wurde auch ziemlich schnell. Rückdrehen in den Wind war recht schwierig und ich musste auch 1x voll mit dem Wind einlanden. Hat sich dennoch auch heute wieder gelohnt, obwohl es - Freitag sei Dank - am Nachmittag sehr, sehr voll wurden. Über 30 Flieger. Und als die Bedingungen schlechter wurden, wurde es dann im schmalen Aufwindband vor den Bäumen eng. Gab einige enge und nicht ganz saubere Begegnungen, soweit ich das mitbekommen habe. Da sind ein paar Kandidaten nicht nach Vorflugregeln, sondern mit dem Messer zwischen den Zähnen geflogen. Aber zu der Zeit bin ich schon nicht mehr gestartet. Gegen 17:30 Uhr ist der Wind ganz eingeschlafen bzw. vollkommen auf Süd gedreht und ich hab eingepackt und bin heim.

Donnerstag, 5. September 2013

Mördertag

Heute hab ich mich richtig satt geflogen. Denke, dass ich noch nie an einem Soaringtag soviel Airtime hatte wie heute. Das kann man heute in Stunden angeben, wenn man alle Flüge zusammenzählt. Wir sind kurz von 12:00 Uhr in Eschbach aufgeschlagen und gleich ging es raus. Eigentlich war es über den ganzen Tag nie die Frage, ob und wie man sich halten kann? Sondern wann man keine Lust mehr hatte oben zu bleiben? Insgesamt musste ich 3x bei etwas maueren Bedingungen bzw. Gegenverkehr auf der Ideallinie unten einlanden - alle anderen Flüge habe ich als Toplandung oder am Starthang freiwillig runtergebracht, wenn ich Durst oder keine Lust mehr hatte. Sowas habe ich noch nie erlebt.
Es hat aber auch über den Tag ziemlich gekachelt und ich habe teils mir einige heftige Klapper eingefangen. Dennoch - im Grunde waren die Bedingungen heute zwar sportlich, aber m.E. kontrollierbar.
Die beste Zeit war wohl gegen 17:30 Uhr. Da haben sie mit etwa 10 Schirmen gleichzeitig über den Bäumen gestanden. In der goldenen Abendsonne. Einfach klasse - und ich war müde, sattgeflogen und hatte kein Wasser mehr. Deshalb bin ich heim, obwohl das eigentlich Bedingungen waren, von denen man träumen kann. Alles im Allem hat der Tag den letzten Sonntag am MFK noch deutlich getoppt. Bisheriges Jahres-Highlight für mich. Und eigentlich auch für einige Zeit davor ;-).

Sonntag, 1. September 2013

Top-(Lande-)Bedingungen am MFK

Heute morgen musste ich mit der Familie an einem Wohltätigkeitslauf teilnehmen. Zwar nur Walking, aber ich war dennoch gebunden. Und das bei super Aussichten für den MFK.

So kam ich erst um 14:00 Uhr am Hang an. Schon bei der Anfahrt habe ich Schirme hoch über dem Kopf gesehen und da war klar, dass die Aussichten auch in der Realität getroffen sind. Wie ich dann rausbekommen habe, muss es seit 10:00 Uhr absolut klasse gegangen sein. Tja - Pech gehabt, aber dann dennoch gute 90 Minuten einen Teil vom Kuchen abgekommen. Selbst Toplandungen habe ich in der Zeit butterweich hinbekommen - so super hat es getragen und der Wind angestanden. Und das ist für mich was Besonderes, denn meine Toplandungen am MFK kann ich an einer Hand abzählen. Der Wind war richtig kräftig, aber dennoch nicht sonderlich bockig. Die Fliegerei hat richtig Spass gemacht und ich kann mich nicht entsinnen, ob ich schon jemals so hoch am MFK geflogen bin wie heute. Und es waren nicht nur kurze gute Phasen, sondern permanent Klassebedingungen heute.
Allerdings war es auch brutal voll über den Nachmittag (gut 25 - 30 Schirme) und es wurde teils richtig eng in der Luft. Als dann gegen 15:30 Uhr die permanenten Superbedingungen nachgelassen haben, kamen aber immer wieder gute Phasen und eigentlich konnte man ständig zumindest gut spielen. Over all ein richtiges Fliger-Highlight heute. Gegen 17:300 Uhr bin ich heim, obwohl es immer noch ganz brauchbar am Hang fliegen ging. Ich war nur zu platt, um noch sicher weiterfliegen zu können. Vom Raufrennen und Spielen am Hang, aber auch von dem Vormittags-Walking und nicht zuletzt hatte ich gestern noch einen ganzen Tag Leichtathletik-Wettkampf. Witziger Weise in Sichtweite vom MFK, nur hatten gestern die Bedingungen nicht gepasst (sonst wäre ich da nach dem Wettkampf auch schon hin - wenn man schon in der Gegend ist). Egal - heute hat der Tag das wirklich entschädigt.

Donnerstag, 29. August 2013

Volle Hütte in Neu-Anspach beim Schleppen

Die guten Aussichten mit 7 Sonnen, wenig Wind und hohen Spätsommertemperaturen hatten heute eine echt große Anzahl an Fliegern nach Neu-Anspach gelockt. So voll hatte ich es da noch nie gesehen. Ich kann es schwer schätzen, aber über den Nachmittag könnten es 20 - 25 Flieger gewesen sein. Es ging heute schon vor 12:00 Uhr los und ich bin auch schon gegen 12:30 Uhr am Platz gewesen. Aber selbst da hatte sich schon eine Reihe an Piloten vor mir einsortiert und ich bin erst gegen 13:30 Uhr zum ersten Flug raus. Der war auch gleich mein bester der Tages. So zwischen 10 - 15 Minuten ist wirklich ok für mich. Konnte an der Straße Richtung Hessenpark aufdrehen und mich eine ganze Weile im Bart halten. Das war natürlich kein Vergleich mit den 3 - 4 Cracks, die heute sogar wieder ewig weit weggeflogen sind. Aber von den anderen Flügen rund um den Flugplatz war das schon einer der besseren. Meine 3 weiteren Flüge des Tages waren deutlich kürzer, aber insbesondere der letzte in der Spätnachmittagssonne mit der ruhigen Luft und der geniale Aussicht wieder ein Genuss-Highlight.
Dazu bin ich auch einige Male mit dem Quad zum Seilholen gefahren, was auch immer wieder Spass macht.

Ich hatte allerdings heute 2x massive Startprobleme. Die Wildcat hat sich erst außen geöffnet und die mittleren Zellen sind nicht aufgegangen. Es gab schon Tipps, ich solle die A-Leinen vermessen lassen. Da mir die letzte Zeit aber schon Mal solche Probleme mit der Bildung von einer Rossette beim Start untergekommen sind, war ich erst einmal verunsichert. Ich hatte allerdings beim Start nur jeweils eine A-Leine in der Hand und als ich beim dritten Start beide A-Leinen geführt hatte, ist das Problem nicht aufgetreten. Und andere Wildcat-Piloten haben mir dann auch gesagt, dass man beim Vorwärtsstart der Wildcat besser beide A-Leinen nimmt. Von daher nur eine Frage der Technik und kein Problem des Schirms.

Samstag, 24. August 2013

Testival in Aßlar

Ich war heute in Aßlar beim Fliegerfest bzw. Testival. Die Veranstaltung hat bereits gestern begonnen und geht bis Sonntag. Ursprünglich wollte ich heute Abend sogar da übernachten und 2 Tage fliegen. Aber zum einen kommt mir eine andere Feier heute Abend in die Quere und zum anderen soll es morgen ziemlich regnen. Dennoch haben die Leutchen in Aßlar einigermaßen Glück mit den Bedingungen gehabt, denn am Freitag muss es wohl super gegangen sein und auch heute war es fliegbar. Ich ärgere mich sogar, dass ich nicht schon gestern dahin bin. Aber eigentlich war Schleppen in meinem eigenen Verein in Laufenselden angesetzt. Nur ist das kurzfristig abgesagt worden. Trotz super Bedingungen. Keine Ahnung warum :-(.
Danach hab ich hin-und-her-überlegt, ob ich nicht schon am Freitag nach Aßlar fahren solle. Mir schien es aber zu spät und so habe ich es wie gesagt gestern gelassen. War halt ein Fehler, denn es wurde wohl bis 20:30 Uhr geschleppt und es sollen einige gute Flüge rausgekommen sein.
Aber heute war es – trotz schlechter Wetterprognosen – eine gute Wahl nach Aßlar zu fahren. Ich hatte in den Prognosen für Nachmittag/Abend Regen und ab etwa 13:00 Uhr stark zunehmenden Wind gelesen. Von daher bin ich ganz früh los und war schon gegen 9:45 Uhr vor Ort. Ich wollte mir sowieso schon lange mal das Gelände ansehen (ich war da noch nie gewesen), denn der Verein ist dort recht rührig und schleppt häufiger am Wochenende. Das ist für mich auch eine Option für die Zukunft in nicht zu weiter Entfernung. Von daher hat sich das Testival geradezu angeboten, die Location zu testen.
Der Wind kam leider quer zur Startbahn, aber zu der Zeit nicht zu stark. Hab sofort einen der ersten Flüge des Tages gemacht, damit ich auf jeden Fall mal in die Luft gekommen bin. Der war aber nur ziemlich kurz, weil thermisch ging noch nichts. Nach der Landung bin ich aber unmittelbar zu einem zweiten Flug gekommen. Der war schon etwas länger. Nur kam der Wind mittlerweile recht kräftig voll quer zur Startbahn. Ich hatte selbst mit der Wildcat quer zur Startbahn keine Vorwärtsfahrt. Und das ist ja nicht gerade ein langsamer Schirm. Ich bin deshalb den zweiten Flug vorne bei der Winde eingelandet und hab erstmal eine Pause gemacht. Gegen 13:00 Uhr wurden die Bedingungen aber wieder richtig gut und mein dritter Flug war richtig schön. Über 10 Minuten und recht hoch. Trotzdem (außer am Seil) nicht sonderlich ruppig. Der hat richtig Spaß gemacht. Danach hab ich jedoch nach ein paar Groundhandlingspielereien trotzdem eingepackt und bin nach den sozialen Aktivitäten (Quatschen und Futtern) heim gefahren. Auf der Rückfahrt bin ich auch in heftigen Regen gekommen, der vom Rhein-Main-Gebiet in Richtung Aßlar gezogen ist. Denke, dass der so gegen 18:00 Uhr dort angekommen ist.
Hier ist noch das "offizelle" Video vom Testival

Samstag, 27. Juli 2013

Hitzeschlacht & Thermikkracher

Leider ist gerstern das Schleppen in Laufenselden schon frühzeitig abgesagt worden, obwohl es am Nachmittag Topbedingungen gab. Aber gut - der Regenradar hat am Morgen ziemliche Gewitter gezeigt und nach der Prognose hätten die uns auch treffen können. Dennoch sehr schade, dass die Flinte so frühzeitig ins Korn geworfen wurde.
Heute stand dafür Südwind an und ich bin seit längerer Zeit mal wieder nach Reichenbach. Erst wollte ich am späteren Nachmittag gehen, aber dann habe ich Prognosen mitbekommen, dass es gegen Abend sehr böig werden sollte. Von daher habe ich umgeschwenkt und bin um 13:00 Uhr mit noch 4 anderen Fliegern am Hang gewesen.
Die Bedingungen heute waren aber heftig. Knapp 35 Grad und thermische Ablösungen, die sich gewaschen hatten. So etwa 13:45 - 14:45 Uhr ging aber trotzdem was. Seltsamer Weise hat es trotz der thermischen Ablösungen und dem kräftigen Wind nicht getragen. Vielleicht auch, weil der Wind etwas viel Osteinschlag hatte. Von daher waren etwas Spielerei und ein paar kleine Flügchen drin, aber nicht mehr. Und da nach der fliegbaren Stunde der Wind und die Ablösungen wieder massiv zugenommen haben, haben wir gegen 15:00 Uhr eingepackt.

Freitag, 19. Juli 2013

Ruppig

Musste heute an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden die Semesterabschlussprüfung bei meinen Studenten abnehmen und war da gegen 13:45 Uhr fertig. Von daher hat es sich angeboten an Laufenselden weiterzufahren, denn es sollte bei den Gleitschirmfreunden wieder geschleppt werden. Allerdings versprachen die Prognosen vom DWD bei strahlendem Sonnenschein und gut 30 Grad recht starken Wind. Direkt von zuhause hätte ich es heute vermutlich nicht probiert, denn so ganz optistisch sah das nicht aus.
In der Tat war der Wind vor Ort stark und es gingen teils kräftige thermische Ablösungen durch. Mehrere Flieger wurden am Start stehend oder beim reinen Handlen nach hinten oder zur Seite verweht. Und es gab gleich drei Auslandungen, weil die Flieger gegen den Wind nicht mehr zurück kamen.
Also insgesamt ruppige Verhältnisse. Ich selbst bin 3x raus und hatte einigermaßen handelbare Bedindungen. Wobei die Flüge bei allen Fliegern insgesamt nicht so lang waren, wie die starkwindigen und thermischen Verhältnisse eigentlich erwarten ließen. Der Wind hat die Thermik ziemlich zerrissen und deshalb war es in der Luft unruhig, ohne dass man sich lange halten oder gar viel Höhe machen konnte.
Nur am Schluss hatten zwei Flieger im letzten Durchgang mit ganz netten Flügen bei Abendthermik und recht ruhigen Verhältnissen Glück. Ich hatte schon zusammengelegt und mich letztendlich geärgert, dass ich nicht nochmal rausgegangen bin. Aber da das Quad nach diesen beiden Schlepps gestreikt hat, wäre eine andere Entscheidung sowieso nutzlos gewesen.
Insgesamt haben mir die Bedingungen heute nur begrenzt gefallen, aber schlecht war die Sache nicht und meine Jahresflugbilanz hat sich um 3 Flügen an der Winde erweitert.

Sonntag, 14. Juli 2013

Auf Strecke - mit Motorhilfe

Wenn ich schon nicht mit dem Gleitschirm auf Strecke gehe, dann doch immer wieder aus beruflichen Gründen mit Linienflugzeugen. Wobei ich die letzten 15 - 20 Male wohl immer nur ein Ziel hatte - Graz. Und immer von Frankfurt aus. Einmal gab es beim Rückflug einen kleinen Umweg über Wien mit dortiger Zwischenlandung, weil bei der Buchung was schiefgegangen ist. Aber dennoch - immer nur FFM-Graz und zurück.
Aber heute hat es mich nach Berlin verschlagen. Halte dort ein Seminar zu JavaScript und jQuery. Ganz ungewohnt, eine andere Strecke zu fliegen.
Die Startphase war ganz interessant. Erst hatten wir Verspätung, weil der Flieger vor uns einen Startabbruch hatte. Und dann sind wir voll über die Heimat gekurbelt und ich konnte zig Details erkennen. Erst den Main entlang und zwischen Bodenheim und Laubenheim über die Mainspitze und die Weisenauer Brücke eingedreht und dann an Hofheim und dem Lorsbachtal entlang über Eppstein. Konnte mein Elternhaus/Zweitwohnung, die Burg, den Sportplatz und unsere alte Wohnung in Vockenhausen deutlich sehen.

Samstag, 13. Juli 2013

Viel Wind um nichts(?)

In den letzten 8 Tagen bin ich mit heute 4x zum Fliegen gekommen, was eine vollkommen ungewohnt erfolgreiche Ausbeute ist. Heute waren wir wieder am MFK. Gegen 14:45 Uhr sind wir angekommen. Zuerst war - wie erwartet - fast Nullwind. Aber der Wind hat kontinuierlich zugenommen und ist am Ende sogar richtig stark gewesen. Leider kam er etwas von West und vor allen Dingen war die Luft irgendwie "labberig". Von daher konnte man sich - trotz richtig kräfigem Wind - nicht so richtig halten. Ging zwar deutlich mehr als nur reine Abgleiter, aber auch kein dauerhaftes Soaren. Dennoch viel Zeit in der Luft verbracht, da ich permanent den Hang wieder rauf bin. Vielleicht 30 Versuche über den Nachmittag. Jetzt bin ich platt.

Freitag, 12. Juli 2013

Saisonpremiere in Laufenselden

Dieses Jahr haben wir recht früh Schlepptermine in meinem Gleitschirmverein in Laufenselden angsetzt. Und ich hatte mich - glaube ich - für alle außer einem angemeldet. Und alle sind ausgefallen - außer einem ;-(. Nämlich genau dem, an dem ich nicht konnte.

Heute war wieder ein Schlepptermin angesetzt, aber die Prognosen standen auf Querwind zur Bahn - Nordwest. Zumindest nach den meisten Vorhersagen. Das schien mir mehr wieder was für den MFK. Da war es Mittwoch ja recht gut gegangen, bis es gegen 15:30 Uhr zu stark wurde. Gestern war es wohl zu schwach, wie ich gehört habe, aber heute schienen die Prognosen irgendetwas dazwischen wahrscheinlich werden. Also im Grunde perfekt. Ich bin trotzdem erst nach Laufenselden, um nicht die wenigen Male, an denen wirklich geschleppt wird und ich Zeit habe, zu fehlen. Aber die spätere Weiterfahrt zum nicht sonderlich weit entfernten MFK am späteren Nachmittag war für mich eigentlich schon fix. Wollte mich nur am Flugplatz zeigen und selbst überzeugen, dass der Wind quer zu Bahn kommt.

Die Fahrt nach Laufenselden war schon eine Katastrophe - fast 30 Minuten grundlos auf der Schiersteiner Brücke im Stau gestanden und auch dann nur Schleicher und Traktoren auf der Bahn. Obwohl ich 13:15 Uhr los bin, war ich erst ca 14:45 Uhr da. Und bis dahin ist noch kein Schlepp gelaufen, denn der Wind kam wirlich quer.

Ich hab erstmal gewartet, aber da der Wind rundrum sehr, sehr schwach war, hab ich mich dann doch gegen MFK und für den Versuch von Schlepps entschieden. Und das war keine schlechte Wahl, denn obwohl der Wind fast die gesamte Zeit quer zur Bahn stand, war er wegen der geringen Stärke zu handeln. Ich hab über den Tag 3 Schlepps gemacht und wohl auch die besten zwei Flüge des Tages abgestaubt. Zwar keine weltbewegenden Flüge, aber ich konnte mich jeweils so  etwa 6 Minuten halten und kam zusammen mit dem 3. Versuch auf über 15 Minuten Airtime. Dafür, dass ich eigentlich rein gar nichts erwartet habe, keine schlechte Ausbeute und endlich mal wieder in Laufenselden geflogen :-).

Mittwoch, 10. Juli 2013

W&W

Warm & Windig - das passt für den Flugtag heute am MFK.
Kurz nach 12:00 Uhr waren wir zu dritt am Hang. Da stand der Wind schon recht stramm an.
Die ersten vorsichtigen Versuche habe gezeigt, dass die Thermik durch den starken Wind ziemlich verblasen wurde und es auch wenig böig war. Von daher sind wir auch bei recht kräftigem Wind raus, bei dem ich sonst eher am Boden bleibe. Bis etwa 15:30 Uhr gingen so ganz nette, aber auch nicht sonderlich lange Flüge bzw. Abgleiter.
Mein bester Flug war auch mein letzter, bei dem ich mich durchaus eine Weile halten konnte. Nur war das wohl auch einer der letzten Flüge an dem Tag überhaupt, denn der Wind wurde immer stärker. Ich bin gegen 19:00 Uhr weg und in der Zwischenzeit ist niemand mehr geflogen. Mittlerweile war es richtig voll am Hang geworden (vielleicht 15 Flieger), aber nur wir ersten 4 Flieger hatten das Glück, in die Luft zu kommen. Vielleicht hat der Wind über den Abend noch nachgelassen, aber das glaube ich eigentlich nach den Messwerten und Prognosen gestern nicht. Wobei es auch so schön am Hang war, denn es gab strahlenden Sonnenschein und richtig hochsommerliche Temperaturen. Also war auch das Liegen in der Wiese und Smalltalk unter Fliegerkollegen keine schlechte Freizeitbeschäftigung. Nur musste man gut Wasser dabei haben - ich hab 3 Liter am Hang und danach 1 Liter im Auto gebraucht, um den Durst einigermaßen abzufangen (den ganzen Tag über kamen vielleicht 6 Liter Flüssigkeit zusammen). Zumal die mittlere Wiese nicht gemäht war und es tierisch anstrengend war, durch die wieder nach oben zu kommen. 

Samstag, 6. Juli 2013

Mit dem Mopped zum Fliegen

Heute hatte ich wegen eines dummen Problems kein Auto zur Verfügung, wollte aber bei dem guten Wetter (über 25 Grad und 7 Sonnen am Himmel) auf jeden Fall mal in die Luft. Von daher blieb mir nur das Motorrad, für das ich glücklicher Weise seit vorgstern Abend wieder TÜV habe. Eigentlich will ich es verkaufen, da Moppedfahren und Fliegen zu oft in Konkurrenz stehen und das Mopped da fast immer den Kürzeren zieht. Von daher fahre ich so selten mit der Ducati, dass sie sich eigentlich nicht mehr lohnt.
Heute war ich aber froh, mit ihr überhaupt ein motorisiertes Fortbewegungsmittel zu haben. Und die Kombination mit einem Gleitschirm im Rucksatz auf dem Mopped geht auch einigermaßen. Obgleich die Fuhre bei Seitenwind und höheren Geschwindigkeiten ziemlich ins Trudeln kommt und das Gewicht des Rucksacks auf Dauer gewaltig drückt. Mit dem Gleitschirm auf dem Buckel ist das Motorradfahren richtig anstrengend. Aber egal - bin ans Ziel gekommen.
Wobei das Ziel heute erstmal offen war. Für mich blieben letztendlich bis kurz vor Abfahrt zwei Optionen. Einmal ein neues Schleppgelände in Rhein-Hessen erkunden. Das ist von mir nur gut 35 KM weg. Aber da ich noch nie da war und die Schleppstrecke wohl etwas versteckt im Feld ist, war mir das mit dem Mopped ohne Navi nicht ganz recht.
Ich habe also die zweite Option gezogen und bin mal wieder an den Hang nach Arnoldshain. Zwar seit meinem Umzug sogar etwas weiter von mir als die neue Schleppstrecke, aber die Anfahrt ist ne schöne Strecke für das Mopped (und teilweise meine frühere Hausstrecke, die ich damit auch mal wieder fahren konnte).
Zudem habe ich festgestellt, dass meine letzten Bilder von einem Flugtag in Arnoldshain Schnee zeigen. Und diesen Winter war ich nicht da. In der Tat war ich im Frühjar 2012 wohl das letzte Mal da am Hang und auch das war ein Argument, da mal wieder hinzufahren.
Der Hang hat heute wieder gezeigt, dass er nicht unbedingt für entspannntes Fliegen in laminarem Wind taugt. Landschaftlich finde ich ihn wirklich toll, aber er hat es immer noch in sich - trotz der großen Entbuschungs- und Rodungsmaßnahmen in der letzten Zeit.
Als ich kurz nach 13:00 Uhr ankam, waren erst 2 Flieger vor Ort. Erste Stellungnahmen waren - "kein Wind - viel zu schwach". Nun hatte ich unterwegs ganz schön mit Wind zu kämpfen gehabt und ich konnte es mir nicht vorstellen, dass an dem Hang heute nichts gehen sollte. Und in der Tat gab es phasenweise sogar recht kräftige Ablösungen. Groß halten konnte sich niemand, aber ich habe einige Runden vor den Bäumen auf der linken Seite hinbekommen und bin sogar einmal in die Höhe der Baumwipfel hochgekommen. Nur hat es gewaltig im Schirm gerauscht und die Seiten sind abwechselnd links und rechts kurz reingekommen. Halt typisch für den Hang - wenn der Wind zum halbwegs guten Fliegen ausreicht, wird der Hang bockig. Insgesamt war dynamisches und sehr aufmerksames Fliegen angesagt. Hat aber trotzdem heute Spass gemacht und ich war einige Minuten dem Boden entschwunden.

Onlinetraining mit Ralph Steyer

Onlinetraining mit Ralph Steyer
Onlinetraining mit Ralph Steyer und anderen Autoren bei Video2Brain